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ZurückIm Jahr 2024 hat der Markt für Schuldscheindarlehen ein valutiertes Volumen von EUR 22,5 Milliarden erreicht, was einem Rückgang von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Abkühlung ist vor allem auf die veränderte Zinslandschaft aber auch auf konjunkturelle Einflüsse und auf eine gedämpfte Investitionsbereitschaft zurückzuführen. Zudem wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr - im Gegensatz zu den Vorjahren - weniger großvolumige Benchmarktransaktionen platziert.
Die Zinshochphase scheint zunächst durchschritten zu sein. Anfang Dezember 2024 erreichen die MidSwap-Sätze vorläufige Tiefpunkte. Die Swapkurve liegt rd. 20 bps unter dem Jahresbeginn und der 6-M-EURIBOR ist innerhalb eines Jahres um rd. 130 bps gefallen. Ein leichter Anstieg der MidSwap Sätze im Dezember könnte als Vorstufe zu einer regenerierten Zinsstrukturkurve im Jahr 2025 interpretiert werden.
Im Jahresverlauf 2024 verzeichnen die Spreads eine moderate Zunahme, wobei insbesondere die Industrial Spreads stark auf die konjunkturelle Lage reagieren. Trotz dieser Entwicklungen bleiben die Spreads am Kapitalmarkt auf einem weiterhin soliden Niveau. Der iTraxx Europe verläuft im Jahr 2024 stabil.
Ausblick 2025
Für das Jahr 2025 wird ein Schuldschein-Marktvolumen von EUR 20 bis 25 Milliarden prognostiziert. In diesem Jahr sind kleinere Transaktions-Losgrößen zu erwarten. Politische Sofortmaßnahmen könnten bei stabilen Mehrheiten die Rahmenbedingungen verbessern und das Vertrauen in die Wirtschaft stärken.